Cluster-Zünddose

Durch schlechte Erfahrungen beim zünden eines Clustermodells mit mehreren D9 - Motoren (Motorplatzer)
habe ich mich auf eine alte Methode besonnen, von nun an eine "geschlossene Pulverpfanne" zu verwenden.

Nach langen Gesprächen mit dem Motorhersteller ist mir klar geworden, dass die Methode "anfüttern des Düsenkanals mit SP" eine mögliche Ursache der häßlichen Motorplatzer sei, welche dann zur Folge hat, dass das Modell meißtens ebenfalls kaputt geht. Siehe A4-Operation Backfire sowie Canadian Arrow.

Bei der "geschlossene Zünddose" stehen die Motoren auf aufgebohrten Schmiernippel, welche natürlich genau so angeordnet sein müssen, wie die einzelnen Motoren der Cluster-Rakete.

Man hat den Nachteil, dass man für unterschiedliche Anordnungen eine extra dafür abgestimmte Schmiernippelplatte braucht.



Die Explosionskammer im inneren ist konisch und mit zwei seitlichen Löchern versehen, wo die elektrischen
Anschlüsse des SN0s durchgeführt werden.
Ganz wichtig !!!
Die Schrauben, welche die Dose zusammenhalten, dürfen nur mit der Hand angezogen werden! Damit eventueller Überdruck seitlich entweichen kann.




Weniger als ein halbes Gramm SP genügt, um aus jedem Nippel gleichzeitig eine Stichflamme zu erzeugen, die dann in den jeweiligen Düsenkanal der Clustermotoren schießt.




Ich hoffe, was es natürlich zu beweisen gilt, dass diese Methode keine Motorplatzer beim Start von Clustermodellen mehr hervorruft.

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